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Die slowenische Präsidentschaft

Foto: T. Kosec / BOBO

Die Prioritäten der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft sind größtenteils vorbestimmt durch das gemeinsame 18-Monatsprogramm der deutschen, der portugiesischen und der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft (<<<), das Slowenien zusammen mit den vorangehenden Präsidentschaften Deutschlands und Portugals vorbereitet hat (siehe auch >>> Reihenfolge der Präsidentschaften <<<).
Die Erstellung eines gemeinsamen Programms im Rahmen der s.g. Trio-Präsidentschaft wurde ermöglicht durch die Änderung der Geschäftsordnung des Rates der EU. Dies ermöglicht vor allem eine Kontinuität der Arbeit des Rates. 

 

Prioritäten der Trio-Ratspräsidentschaft:

  • Zukunft der EU (Verfassungsvertrag und institutionelle Ordnung)
  • Lissabon-Strategie (die ganzheitliche Verwirklichung der Lissabon-Strategie):
    • Verwirklichung der überarbeiteten Lissabon-Strategie
    • Stärkung der Konkurenz- und der Innovationsfähigkeit
    • Ausrichtung der finanziellen und der wirtschaftlichen Politik im Wachstum und Stabilität
    • Entwicklung des europäischen Sozialmodels
    • sichere, nachhaltige und konkurenzfähige Energieversorgung
    • Forschungs-, Wissens- und Innovationsföderung
    • Umweltschutz
  • Stärkung des Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
    • Stärkung der Zusammenarbeit auf den Gebieten der Asyl- und der Migrationspolitik
    • effizienter Schutz der europäischen Außengrenzen
  • Stärkung der außenpolitischen Rolle der EU auf den Gebieten der Sicherheit, der Entwicklung und der wirtschaftlichen Beziehungen
    • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und der internationalen Organisationen
    • Stärkung der Handelsbeziehungen

 

Unter dem Motto „Si.nergy for Europe“ wird sich die slowenische Regierung im ersten Halbjahr 2008 auf folgende fünf Schwerpunkte konzentrieren:

  • Die Zukunft der Europäischen Union – rechtzeitiges Inkrafttreten des Lissaboner Vertrages
  • Start des neuen Zyklus der Lissabon-Strategie
  • Vorwertskommen bei Energie- und Klimafragen
  • Neues Augenmerk auf die Länder des Westlichen Balkans
  • Förderung des Dialoges zwischen unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs (>>> LESEN SIE MEHR <<<)

Lesen Sie mehr im vollständigen Arbeitsprogramm der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft: Si.nergy for Europe (in englischer Sprache).